Stadtführung in Weilheim mit anschließender Weinprobe und Vesper - 16.10.2017

Über 20 Landfrauen, teilweise begleitet von ihren Männern, waren an einem wunderschönen Herbsttag mit dem Stadtführer, Herr Braun, in Weilheim unterwegs, der uns vor dem Rathaus begrüßte. Die schwäbische Zähringerstadt hat eine über 1200 Jahre alte Geschichte und inzwischen über 10.000 Einwohner.

Das Rathaus wurde 1777 erbaut und 2007 renoviert. Im Rathaus erklärte uns Herr Braun das Stadtwappen und die beiden Bilder der Herren Herzöge von Zähringen. Gegenüber vom Rathaus steht vor der Kirche der Marktbrunnen, der von Adolf Scheufelen aus Lenningen gespendet wurde, weil Adolf Scheufelens Ahnen aus Weilheim stammten. Hinter dem Rathaus gingen wir über den Bertholdsplatz mit dem Zähringer Adler der aus Kieselsteinen aus dem Rhein im Boden eingearbeitet ist und erfuhren alles über die Herzöge Berthold I und Berthold II von der Limburg und Herzog von Schwaben bzw. später Zähringen.

Das Kapuzinerhaus wurde 1525 als stattliches Fachwerkhaus erbaut und beherbergt seit der Renovierung im Jahre 2001 die Stadtbücherei. Die Fachwerkbalken sind in einem hellen Grau gehalten. Dagegen besteht das Bürgerhaus, das gegenüber der Kirche zu finden ist, aus Ochsenblut-Fachwerk, in einem roten Farbton. Im Bürgerhaus wohnte Eduard Mörike, der 1833-1834 Pfarrvikar in Weilheim war. Zum Schluss führte uns Herr Braun noch zum Weilheimer Stadtschloss. Nach dieser interessanten und sehenswerten Stadtführung erwartete uns bereits Herr Bauer zur Weinprobe Restaurant „Christl“. Nach einem tollen Vesper wurden uns von Rainer Bauer vier verschiedene Weilheimer Weine vorgestellt, die von seinem Weinberg auf der Limburg stammen. Als erster Wein probierten wir einen Weilheimer Silvaner mit dem Namen „Berthold II von Zähringen“.  Der Silvaner ist die Nr. 3 in Deutschland, an erster Stelle steht der Riesling. Wir erfuhren auch, dass es in Weilheim noch 20 Wengerter gibt. Die Weinprobe wurde zwischendurch mit Trinksprüchen von Herrn Bauer aufgelockert wie z.B. „egal ob roter oder weißer Wein, Hauptsach von der Limburg muss er sein“.

Der zweite Wein war ein Spätburgunder Weißherbst. Hier erklärte uns Herr Bauer, dass der Rosé aus roten Trauben gekeltert wird, die geraspelt werden, die Kämme entfernt werden und dann abgepresst wird.  Dagegen wird beim Schiller Wein roter und weißer Traubensaft gemischt.  Ein Weißherbst darf nach deutschem Weinrecht nur aus einer einzigen roten Rebsorte gekeltert werden, die aus demselben Gebiet stammt.

Der dritte Wein war ein Weilheimer Spätburgunder 2016, Berthold II von Zähringen. Dabei erzählte Herr Bauer uns die Drachensage von der Limburg. Zum Schluss gab es noch einen Acolon. Bei diesem Wein  handelt es sich um eine neue Rebsorte die aus zwei alten Sorten gekreuzt wurde, dem Dornfelder und dem Lemberger. Herr Bauer erklärte uns den typischen Eigengeschmack des farbbetonten Weines, der nach Brombeere, Kirsche und Leder schmeckt. Diese Sorte ist erst seit 2001 zugelassen. Begeistert von der informativen, unterhaltsamen und leckeren Weinprobe traten wir die Heimfahrt mit dem Bus an.

Bildergalerie

Besuch im Freilichtmuseum Beuren - 20.06.2017

Bei gefühlten 35° im Schatten machten sich die LandFrauen mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Weg nach Beuren. Im Freilichtmuseum ging es dann als aller erstes in den Schatten. Dem Wetter entsprechend waren nur einige Besucher da. Auch ein paar Schulklassen. Die bEsucher verliefen sich jedoch auf dem weitläufigen Gelände. Unserer  Museumsführerin war klar, dass langer Aufenthalt im Freien heute nicht möglich ist,  waren doch viele ältere Frauen mit dabei. Also ging es gleich ins Bauernschlößle. Dort erfuhren wir, wie das Museum entstanden ist. Es ist eines von 7 Museen, die in Baden-Württemberg verstreut sind. Die Pflege des Areals obliegt dem Landratsamt. Dass so ein Aufbau nicht in ein paar Jahren, voll zogen ist, sondern viele, wenn nicht sogar Jahrzehnte an Vorbereitungszeit braucht, wurde uns gut verständlich erzählt.

Im Bauernschlößle lebte eine fortschrittliche Familie. Der Bauer, größter am Ort und somit auch Bürgermeister, sorgte dafür, dass Licht in die Stuben und Wasser aus dem Hahnen des Ortes, kam. Ebenso war er Mitbegründer des Milchwirtschaftlichen  Vereins. Der Verein brachte Milch, die nicht selber verbraucht wurde,  mit Fuhrwerken zur Bahn und von dort mit dem Zug nach Stuttgart in die Markthalle. War es sehr heiß, versuchte man die Behälter mit Eis zu kühlen., Gelang dies nicht, gab es halt saure Milch.

Im nächsten Haus, in dem auch eine Werkstatt untergebracht war, erfuhren wir, wie die Menschen lebten und dass auch das Industriezeitalter seinen Einzug gehalten hatte. In diesem Haushalt lebte eine ledige Tochter  in einem Durchgangszimmer. Neben ihrer Stube lebte der Bauer mit Familie und hinter ihrer Stube die Eltern im Ausgeding. Die Frau war deshalb noch im elterlichen Heim, weil sie in einer Fabrik an einer Maschine arbeitete. Da die Arbeit nicht ungefährlich war, gab es bereits eine Unfallversicherung. Für die Frau ein Segen, denn im Alter von 19 Jahren verlor sie bei der Arbeit ihren linken Arm. Somit konnte sie keinen eigenen Haushalt führen. Im Alter von 53 Jahren heiratete sie doch noch einen Witwer.

Das Hofmannsche Atelier war unsere letzte Station an diesem heißen Nachmittag. Das Atelier als solches ist einzigartig. Der Fotograf Hofmann lies in seinem Garten ein Wetter- und lichtunabhängiges Atelier bauen. Die ganze Nordseite war mit Glasscheiben bedacht, somit brauchte er kein künstliches Licht. Kulissen , vor denen man sich ablichten lassen konnte, malte und gestaltete der Fotograf selber. Seine einzige Tochter bildete er zur Fotografin aus, was zu jener Zeit sehr ungewöhnlich war. Leider erblindete sie nach wenigen Jahren und der Vater führte das Geschäft noch bis in die 30er Jahre des letzten Jahrhunderts. 91jährig verstarb dieser außergewöhnliche Mann.  Dass dieses Haus mit dem ganzen Inventar  bereits einen Umzug gut überstand und jetzt im Museum zu sehen ist, ist schon ein Glücksfall.

3 Häuser und so viele Informationen darüber und noch so viele Gebäude, die  betrachtet werden könnten. Die Hitze machte indes allen zu schaffen und so waren wir alle froh, dass die Führung zu Ende war. Bei Eiskaffee und kühlem Getränk konnte noch einiges ausgetauscht und erzählt werden. Ein schöner Nachmittag, wenn auch sehr heiß!!!!

LandFrauen-Tag - 01.03.2017

Am Mittwoch, 01.03.2017 fand in Owen der Kreis-LandFrauen-Tag 2017 statt.

Der Bericht im Teckboten und eine Bilderauswahl finden Sie auf der Internetseite des Kreisverbandes:

 

Besuch der Sonderausstellung "Die Schwaben" - 11.04.2017

Schwaben: was ist das für ein Volk? So genau konnte unsere Museumsführerin das auch nicht erklären. Nachdem immer wieder große Völkerwanderungen waren, haben die Schwaben keine eigenen Entwicklung, sondern setzen sich aus vielen Menschengruppen zusammen. Es entstand auf jeden Fall ein cleveres Völkchen. Es gab Dichter - Schiller, Mörike, Hölderlin; es gab Erfinder und Tüftler - Benz, Daimler, Wörth und Fischer. Viele nützliche Dinge wurden im Schwabenland entwickelt, wie der BH, Uhu und viele mehr. In keiner Region hat es mehr solcher Denker gegeben wie in Schwaben. Staunend ging es durch die Ausstellung, die mit vielen Tasten zum Hören und Testen ausgestattet war.  Am interessantesten war das sogenannte Sprachlabor. Die Gruppe konnte sich einen Überblick über viele gängige Ausdrücke, die auch noch verwendet werden, und solchen, die nur örtlich vorkommen, verschaffen. Dass Dialekt nicht gleich Dialekt ist, wurde auch getestet. Ein Plieninger Schwabe hat ganz andere Ausdrücke, wie einer aus Oberschwaben oder auf der Alb. Für manche von uns, war der Text aus dem oberschwäbischen  nicht leicht zu verstehen, wenn überhaupt. Nach dieser  intensiven Auseinandersetzung mit dem eigenen Wesen, hatten sich die Frauen einen Kaffee sehr verdient. Manches kam auch bei dieser Pause noch zur Sprache. Ein lohnenswerter Besuch, wirklich!!

Vortrag "Frauenleben in China" - 13.03.2017

Referentin Elisabeth Skrzypek hat sich aufgrund vieler Eindrücke, die sie  in China erhalten hat, mit dem Leben der Chinesinnen intensiv beschäftigt. Sie gab vorab einen Überblick über die Entwicklung Chinas aus der Frühzeit bis heute. Frauen waren immer Menschen zweiter Klasse. Sie galten als Fortpflanzungsmittel und Lustobjekte!!. Frauen niederen Ranges waren Dienstboten. Auch, wenn Frauen gebildet waren, so waren sie doch in der Öffentlichkeit nicht präsent. (Es gab jedoch auch eine mächtige Kaiserin - Tsu Shi).  Konfuzius, Buddha und andere Lehren bestimmten das Leben der Menschen. Ein große Diskussionsgrund war das Einbinden der Frauenfüße: eine grässliche Prozedur, die die eigene Mutter an den Mädchen vornahm. Den Kindern wurde der große Zeh gebrochen und unter die anderen Zehen gepresst. desgleichen wurden die Mittelfußknochen zertrümmert und eingebunden, so dass die Füße nicht mehr wachsen konnten. Eine Tortur, die mit großen Schmerzen verbunden war und anhielt bis zum Ende des Lebens. Die Frauen waren nicht mehr fähig zu gehen. Eine Frau, die keine kleinen Füße hatte, war auf dem Heiratsmarkt nichts wert. Sogar im letzten Jahrhundert gab es noch viele Frauen mit verkrüppelten Füßen. Eine Bemerkung der Referentin war: Beim langen Marsch, ausgerufen von Mao, waren bei Tausenden von Männern nur insgesamt ca 70 Frauen dabei. Wie sollten sie auch marschieren?!!. Dass China heute unter Männerüberschuss leidet, ist ein Reaktion auf die Ein-Kind-Politik.  Mädchen waren wertlos und wurden entweder schon im Mutterleib oder nach der Geburt entsorgt. Familien, die es sich leisten konnten, hatten auch damals schon mehr Kinder. Sie mussten Strafe bezahlen, das war es dann. Auf der anderen Seite demonstrierten sie damit, dass sie so reich waren, dass sie mehr Kinder sich leisten konnten.  Heute hat man das Gesetz etwas gelockert. Man kann auch zwei Kinder haben. Auf dem Land galt dieses Gesetz eh nicht. Es wird jedoch noch Jahre dauern, bis ein Gleichgewicht einkehren wird. Die heutigen Frauen haben zumeist eine gute Ausbildung und wollen in ihren Berufen auch arbeiten. Da steht die traditionelle Familie hinten an, so dass gar kein Wunsch nach Heirat und damit Kindern besteht. Eine verworrene Sache.

Vortrag "Farbige Geschichten von Farben" - 13.02.2017

Karin de la Roi-Frey kam wieder einmal nach Owen mit einem interessanten Thema: Farben

Was sind Farben, wie entstehen sie und was bedeuten sie für uns Menschen? Am Anfang war alles braun und grau. Im Laufe der Jahrhunderte lernten die Menschen mit Farbe zu gestalten. Anhand eines kleinen Quiz erläuterte die Referentin, wie es zu manchen Aussprüchen kam, die bei uns geläufig sind. Von Babyrosa bis Quittengelb war alles dabei. Genauso  sprach sie die Bedeutung der Farben für die Gemütslage des Menschen an. Blau - das beruhigt, aber auch kalt machen kann. Rot verbreitet Wärme und bei zu viel  Rot kann Aggressivität entstehen. Auch die Farben für die Kleidung, die in Trachten verwendet wurden, hatten ihre Bedeutung. Eine Farbe konnte nur von nichtverheirateten Frauen getragen werden und eine andere nur von verheirateten. Ein Vortrag, der Lust auf mehr machte.

Vortrag "Die Angst der Obrigkeit vor des Teufels Buhlstuben" - 30.01.2017

Dr. Hans-Peter Hils sprach an diesem Abend über Lichtstuben. Diese Abende in der Winterzeit waren beliebte Zusammenkünfte. für jung und alt. Man saß bei einander und handarbeitete und tauschte Neuigkeiten aus. Diese Abende waren von der Obrigkeit nicht gerne gesehen. Konnte man doch nicht genau abschätzen, was sich dort alles tat. Somit wurden recht schnell Regeln aufgestellt, die diese bei Verstößen geahndet werden konnten. Wenn jemand bei einer Zuwiderhandlung ertappt worden ist, gab es deftige Strafen, z. B. einen Monatslohn Geldstrafe bei Männern. Bei Frauen war es schlimmer, da sie grundsätzlich weniger Lohn bekamen als die Männer.  Diese Abende galten auch als Heiratsmarkt. Da wurde Grundstein für eine neue Verbindung gelegt. Es gab aber auch die "Winkelheirat".  Manches Mädchen wurde ab einem dunklen Winkel von einem Burschen nach Hause gebracht. Wenn sie Glück hatte, hörte jemand das Ehegelöbnis oder es war ein anständiger Bursche, der sein Versprechen hielt. Im anderen Fall hatte das Mädchen die Schande und wurde davon gejagt und somit zur Prostitution gezwungen.

Wie man es dreht und wendet: die Frauen waren eigentlich immer irgendwie die Dummen.

Ein interessanter Abend, vor allem  im Blick auf die heutigen wiederbelebten Karzstuben.

Mitgliederversammlung - 06.03.2017

Die Mitgliederversammlung am 06.03.2017 im Gasthof Adler startete mit einem kleinen Essen, das vom Verein als kleines Dankeschön für die Mithilfe bei verschiedenen Anlässen und Aktivitäten gesponsert wurde.

Es folgte der Bericht der Vorsitzenden Ursula Sander. Die aktuelle Mitgliederzahl in 2016 betrug 107 Mitglieder sowie ein Fördermitglied. Das Durchschnittsalter der Mitglieder liegt bei 70 Jahren. In 2016 gab es zum ersten Mal ein Jahresprogramm von Januar bis Dezember, also über das ganze Jahr verteilt. Im Winterhalbjahr fanden die Veranstaltungen in 2-wöchentlichem Abstand statt. Insgesamt waren dies über das Jahr 16 Veranstaltungen, davon drei Veranstaltungen für das Gemeinwohl. Hierzu zählt das Stadtfest, das Kinderferienprogramm und die Adventsfeier. Weiter führten wir drei Tablet-Kurse durch. Die Vorträge wurden insgesamt von 268 Teilnehmern besucht, was einem Durchschnitt von 33 Teilnehmer pro Vortrag entspricht. Die Gymnastikkurse wurden jeweils von 14 bzw. 16 Personen besucht. Beim Stadtfest haben wir dieses Mal nur sonntags mitgewirkt und das Ergebnis zeigte, dass dies die richtige Entscheidung war. Ursula Sander dankte allen Kuchenbäckerinnen und Helferinnen dafür.

Am Ende der Mitgliederversammlung wurden die Kassiererin sowie die Vorstandschaft entlastet.

Bei anregenden Gesprächen klang der Abend gemütlich aus.

Adventsfeier - 05.12.2016

Unsere Adventsfeier begannen wir mit einem Vesper. Die Vorstandschaft servierte selbstgemachten Käsesalat, einen Hirtenquark und Käsewürfel. Weiter gab es eine Wurstauswahl und Holzofenbrot. Nach der Stärkung wurde den Landfrauen ein Punsch serviert. Jetzt war es an der Zeit für die Weihnachtsgrüße unserer Präsidentin Marie-Luise Linckh, die Ursula Sander vorlas. Für die weihnachtliche Stimmung wurden Geschichten und Gedichte vorgetragen. Akkordeonklänge, Weihnachtslieder und mitgebrachtes Weihnachtsgebäck rundeten die Adventsfeier ab.

Vortrag "Kinder wachsen mit Märchen" - 21.11.2016

Referent: Hermann Büttner über die Kinderentwicklung durch Märchen

Gleich zu Beginn zog uns Herr Büttner mit einem Märchen in seinen Bann und erklärte im Anschluss die genaue Bedeutung.

Märchen gibt es seit der Mensch denken und reden kann. Diese wurden mündlich weitergegeben. Die Gebrüder Grimm haben die Märchen teilweise umgestaltet und entsexualisiert. Auch die Bilder dazu wurden von den Gebrüdern Grimm erstellt.

Kinder hören beim Vorlesen gerne zu. Dabei suchen Kinder die körperliche Nähe und die Geborgenheit. Beim Zuhören haben die Kinder den Sinn ausgeschaltet und das Kopfkino eingeschaltet so wird die kindliche Phantasie angeregt. Kinder wollen immer das Gleiche hören. Kinder haben Angst z.B. vor dem Mann unter dem Bett oder dem Mann im Keller. Durch die Märchen kommt es bei den Kindern zur Angstbewältigung. Das geschieht durch Wiederholung der Märchen.

Kinder lieben besonders Zaubermärchen, Märchen mit Wunscherfüllung und Entwicklungsmärchen.

Das Vorlesen vom Märchen empfiehlt sich besser als das Erzählen. Wichtig ist die die wortgetreue Wiederholung sowie das Betrachten der Bilder.

  

Als kleine Anregung bzw. Auswahl hat Herr Büttner eine Märchenliste nach dem Alter der Kinder verteilt. Ebenso hat er auch Märchenvorschläge für Erwachsene genannt.

Zum Schluss macht Herr Büttner den Zuhörerinnen Mut sich mit Märchen zu beschäftigen. „Nehmen Sie die Enkel und lesen Sie vor“. Außerdem hat er uns signalisiert, dass er gerne wieder zu uns kommt, weil es noch viele Märchen zu erzählen gibt.

Vortrag "Gesunder Schlaf" - 07.11.2016

Die LandFrauen haben sich zum ersten Mal nach der Sommerpause wieder getroffen. Das Thema " Gesunder Schlaf" war für viele Frauen ein wichtiges Thema.  Schlaf ist für den Menschen sehr wichtig. Im Schlaf kommt er herunter und kann Geschehnisse des Tages verarbeiten. Nicht umsonst heißt es: Lernen im Schlaf! Dieser Spruch hat seine Berechtigung. Wir verarbeiten gelerntes im Schlaf und speichern es dann ab. Heilpraktikerin Christel Bauknecht zeigte auf, welche Regionen im Gehirn für das Schlafen zuständig sind. In diesen Teilen wird Melatonin gebildet. Dieses  sorgt in Verbindung mit der Dunkelheit, dass wir müde werden und schlafen können.

Der Mensch besitzt einen natürlichen Tag-und Nacht- Rhythmus. Manche sind Lerchen - Frühaufsteher; manche sind eher Nachtmenschen - Eulen. Dieser Rhythmus bleibt unverändert ein Leben lang.

Woher kommen nun Schlafstörungen? Zum einen, weil elektrisches Licht unseren Tag verlängert, zum anderen weil Ereignisse  uns auch noch beim Einschlafen beschäftigen. Wir können nicht herunterfahren.

Möglichkeiten der Selbsthilfe:

  • Abends keinen Krimi mehr anschauen.
  • Bewegung an der frischen Luft - eventuell noch einen  Spaziergang machen.
  • Bewusst ein-und ausatmen.
  • Entspannungsübungen nach Jacobsen - bewusst Muskeln anspannen und entspannen.
  • Rituale zum Einschlafen (vor allem bei Kindern wichtig).
  • Heiße Milch mit Honig

Schlafmittel sollten so wenig wie möglich genutzt werden. Am besten ist es, nach der Ursache der Schlafstörung zu suchen. Wenn diese behandelt wird, braucht man vielleicht kein Schlafmittel mehr.

Kinderferienprogramm - 01.08.2016

Die Sommerferien sind da.

Die LandFrauen boten Kindern im Rahmen des Kinderferienprogramms einen Nachmittag mit Filzen an. Die Mädchen und Jungen waren mit Eifer dabei. Zuerst erklärte Frau Stihler, was Filzen ist und wie es geht. Anschließend ging es ans Werk. Es wurden Eulen und lustige Gesichter gefilzt. Zum Schluss konnte jedes Kind zwei Figuren mitnehmen. 

Spaß gemacht hat es allen Kindern sowie den LandFrauen. Mit Brezeln und Eis ging ein schöner Nachmittag zu Ende.

Owener Stadtfest am 23. und 24.07.2016

Unser Stadtfest war einmal mehr ein voller Erfolg.

Am Samstag begann es um 16.30 Uhr wie immer mit dem Festzug von der Eisenbahnstraße aus. Wir waren dabei:

Am Sonntag servierten wir Kaffee, Kuchen, Torten sowie Eis, Eiskaffee und Schwarzwaldbecher und - neu - Coffee-To-Go und Eisbecher zum mitnehmen.

Vielen Dank an alle Gäste für Ihren Besuch des LandFrauen-Cafés im Feuerwehrhaus.

Auch danken wir allen Helferinnen und Helfern sowie unseren Sponsoren sehr herzlich für Ihren Einsatz.

Weitere Bilder finden Sie hier:

Ausfahrt Naturschutzzentrum Schopfloch - 05.04.2016

18 Teilnehmerinnen besuchten am 5. April das Naturschutzzentrum in Schopfloch. Das Zentrum feiert in 2016 sein 20jähriges Bestehen und Dr. Wohnhas lies es sich nicht nehmen, die Frauen selbst durch das Haus und den angrenzenden Steinbruch zu führen.

Die Ausstellungsräume wurden vor ca. 5 Jahren neu gerichtet und bieten für die Besucher vielfältige Möglichkeiten, die Alb, das Albvorland und seine Bewohner zu entdecken. Das Schopflocher Moor bietet vielen seltenen Pflanzen und Tieren eine Heimat. Im Steinbruch war leider noch nicht viel von blühender Fauna zu sehen. Dr. Wohnhas lud ein im Mai wieder zu kommen, da blüht und grünt es mit allerlei Pflanzen, die vor allem im Trockenrasen sich wohlfühlen.

 

Die Pflegemaßnahmen für den Steinbruch übernehmen Ziegen und Schafe. Bei vielen Fragen nach dem Gestein und seine Verarbeitung - die Steine wurden zu Platten für den Innenbereich verarbeitet - verging die Zeit recht schnell. Nachdem es auch etwas Kühl und windig war, freuten sich alle auf eine Tasse warmen Kaffee und Kuchen, bevor es zum Stöbern in das "Lädle" ging. Ein interessanter Nachmittag für die LandFrauen. Manche nahm sich vor, bald wieder hierher zu kommen.

Tablet-Computer-Kurs

Der Kurs hat am 08.02.2016 begonnen. Die Folgetermine sind am 15. Februar und 22. Februar, jeweils um 14.30 Uhr im Feuerwehrhaus. Kursbeitrag 45,00 €:


Ursula Sander bei der Begrüung der Teilnehmerinnen

Für alle in der Warteliste: es folgt ein weiterer Kurs im März. Termine werden noch bekannt gegeben.


Die Leiterin des Kurses, Gaby Müller, Senioren-Technik-Botschafterin aus Kohlberg
(2. v.r.) mit den 4 Teilnehmerinnen

Besuch beim SWR - 11.12.2015

Am 11.Dezember 2016 wurden die Owener Landfrauen vom SWR in das Stuttgarter Funkhaus eingeladen. Insgesamt 24 Teilnehmerinnen waren der Einladung gefolgt und wir reisten mit der S-Bahn an. Am Stuttgarter Hauptbahnhof haben wir einen Abstecher auf den Turm gemacht. Hier konnten wir einen Blick auf die Bauarbeiten und die großen Erdbewegungen am Bahnprojekt Stuttgart 21 werfen.

Bevor die Führung begann stärkten wir uns in der SWR-Kantine mit Kaffee und Kuchen. Danach stellte sich der SWR mit einer Multimedia-Präsentation vor. Hier bekamen die Teilnehmer erklärt, welche Hörfunk und Fernsehprogramme zum SWR gehören. Anschließend konnten wir den Hörfunkbereich besuchen und life bei SWR4-Radio Stuttgart der Moderation mit Christin von Heyden zusehen. Im Anschluss besuchten wir das Hörfunkarchiv des SWR. Es war überwältigend, wie viele Bücher, Schallplatten und Bänder hier lagerten. Weiter ging die Führung über eine Brücke in den Neubau. Dieser wurde wegen dem Mineralwasser in der Gegend auf Pfählen errichtet und hat insgesamt 20.000 m².

Im Neubau besichtigten wir ein Fernsehstudio und die hauseigenen Werkstätten. Bei den 18:00 Uhr Nachrichten mit Michael Matting wurde uns erläutert, wie eine Nachrichtensendung entsteht und wie ein elektronisch erzeugtes Studiobild in einen grünen Raum hineinprojziert wird. Der Redakteur selbst steht alleine in der sog. "grünen Hölle". Auf zwei großen Flachbildschirmen konnten wir sehen, wie es im Studio tatsächlich aussieht und wie die Nachrichtensendung dann beim Fernsehzuschauer ankommt. Nach der Nachrichtensendung kam Michael Matting zu uns und wir konnten ihm Fragen stellen. Jeder Moderator schreibt seineTexte selber und liest sie während der Sendung vom Teleprompter ab.

Weihnachtsfeier - 07.12.2015

Unsere Weihnachtsfeier begann mit Akkordeonklängen von Miriam Schmitt. Bei gemeinsamen Weihnachtsliedern unter Akkordeon-Begleitung kam schnell eine weihnachtliche Stimmung auf. An liebevoll weihnachtlich geschmückten Tischen gab es eine genussreiche Unterbrechung bei Kaffee, Kuchen, Weihnachtsplätzchen und Schnitzbrot.

Es folgte ein Anspiel zu Weihnachten gestern und heute mit Friedlinde Kazmaier und Ursula Sander, begleitet durch Zithermusik von Ursula Sander begleitet. Nach kleinen Pausen zum schwätzen und singen von Weihnachtsliedern las Friedlinde Kazmaier zwei Weihnachtsgeschichten vor, vom verschwundenen Jesuskind und wie das Jesuskind das erste Mal lächelte. Mit O du fröhliche ist eine rundum harmonische Weihnachtsfeier ausgeklungen.

Asylsuchende unter uns - 16.11.2015

Asylsuchende unter uns - Wie kann Integration gelingen.
Infoabend mit BM Verena Grötzinger, Jutta Woditsch, AWO und Wilfried Keuerleber, AK Asyl

An dieser Veranstaltung konnten die LandFrauen aus 1. Hand neues zu Asylsuchenden und der Integration dieser erfahren. Frau Woditsch von der Arbeiterwohlfahrt, die als Bereichsleiterin im Sozialdienst für Flüchtlinge zuständig ist, berichtete, dass in unserem Landkreis ca. 3000 Asylbewerber in ca. 60 Gemeinden unterkommen. Für die Unterbringung ist der Landkreis zuständig. Insgesamt sind hier 30 hauptamtliche Mitarbeiter in 5 Bereichen tätig: Filder, Nürtingen, Esslingen, Plochingen und Kirchheim.

Die Flüchtlinge kommen über die Erstaufnahme-Einrichtung (LEA) in Karlsruhe. In der Regel sind sie 8-10 Tage in Karlsruhe. Von dort aus stellen sie einen Asylantrag. Bei der Antragstellung geben sie ihren Pass ab oder wenn sie keinen haben, sagen sie wo sie herkommen, anschließend gibt es eine Reisewegsbefragung. Auf jeden Fall müssen sie Ihre Identität mit etwas belegen. Nach diesen 8-10 Tagen werden sie auf Gemeinschaftsunterkünfte verteilt, dort gibt es die Anhörung über die Fluchtgründe, meist mit einem Dolmetscher. Nach der Anhörung warten die Flüchtlinge auf einen Entscheid bzw. Bescheid vom Bundesamt, was bis zu drei Jahren dauern kann. Falls der Antrag abgelehnt wird, hat der Asylsuchende allerdings ein Recht auf Einspruch. Viele Asylsuchende bekommen vom Bundesamt eine Ablehnung und im Falle einer Klage vom Gericht eine Zusage. Ein Asylsuchender darf nach 3 Monaten arbeiten, allerdings nur nach der Vorrangprüfung, ob für diese Arbeit nicht auch ein Deutscher oder EU-Ausländer zur Verfügung steht. Nach 15 Monaten entfällt diese Vorrangigkeit.

Die Asylsuchenden können sofort Sprachkurse belegen, mit insgesamt 300 Stunden.

Das Ehrenamt ist sehr gefordert. Auch die Flüchtlinge sind untereinander sehr hilfsbereit, z. B. bei Dolmetscherdiensten. Ehrenamtliche können z.B. eine Patenschaft übernehmen, beim Lernen in der deutschen Sprache helfen, die Asylsuchenden zum Arzt begleiten, sie in den Sportverein einladen und mit ihnen hingehen. Wichtig ist auch, dass die Flüchtlinge die deutsche Kultur, die Sitten und Gebräuche kennen lernen.

Weltweit sind ca. 60 Millionen Menschen auf der Flucht. In Syrien gibt es die allermeisten Flüchtlinge. Sie kommen meist über die Balkanroute, dies ist günstiger und sicherer als über das Mittelmeer.

Ein politischer Flüchtling kann die Familie nachholen. Die Familienmitglieder müssen im jeweiligen Land auf der deutschen Botschaft ein Familien-Nachzugsvisum beantragen. Ein Visum kostet Geld, alle Formulare und Dokumente müssen auf Deutsch ausgefüllt werden.

Herr Keuerleber ist ehrenamtlicher Begleiter, bereits als 1989 die ersten Flüchtlinge nach Owen kamen. Er hat damals Dolmetscher vermittelt. Im Januar 2013 ist eine weitere Familie nach Owen gekommen, die in der Kirchheimer Straße eingezogen ist. Herr Keuerleber informiert, dass es in Kirchheim drei Flüchtlingscafes gibt für Kontakte mit den Einheimischen.

Was geschieht in Owen? Darüber wurden wir von unserer Bürgermeisterin, Frau Grötzinger  informiert. Im Dezember kommen 8 Frauen nach Owen, die in das Bahnhofsgebäude einziehen werden.

Kinderferienprogramm - 03.08.2015

" Bilder malen auf Leinwand." lautete das Thema des diesjährigen Kinderferienprogrammes der LandFrauen Owen. 20 Kinder kamen am Montag, 03.08.2015 ins Feuerwehrhaus zum Malen. Alle waren neugierig, was auf sie wartete. Eine Leinwand zum Bemalen lag schon am Platz und viele Farben, Muscheln, Steine, Bänder usw. warteten schon auf die kleinen Künstler. Es wurde sofort zu Pinsel und Farbe gegriffen und jedes  Kind gestaltete mit viel Fleiß und Kreativität ein originelles Bild.

Die Landfrauen bereiteten inzwischen alles für den Obstsalat und den Waffelteig vor. Wer fertig war, half beim Zubereiten und beim Ausbacken. Anschließend wurde gemeinsam gegessen. Alle gingen gesättigt, mit fröhlichen Gesichtern und farbenfrohen Bildern nach Hause.

Vortrag "Geschenke aus der Küche" - 02.02.2015

An diesem Abend demonstrierte Ursula Sander wie man mit einfachen Zutaten und wenig Aufwand tolle Geschenke herstellen kann.

Mit Zutaten, die man in jeder Küche vorrätig hat, wurden Badepralinen hergestellt. Wie einfach Kräutersalz herzustellen ist, führten die Teilnehmerinnen unter fachkundiger Anleitung vor. Verschiedene getrocknete Kräuter wurden mit dem Mixer mit Meersalz zusammengemixt, anschließend wurde dies auf Butterbrot gestreut und verkostet. Ebenfalls konnte man ein von Ursula Sander mitgebrachtes Pesto aus Petersilie, das sie mit eigenen Walnüssen und Rapsöl hergestellt hatte, probieren.

Weiter wurden verschiedene Essigsorten verkostet, wie z.B. Quittenessig, Rosenblütenessig und Himbeeressig. Ein Essig wie z.B. der Himbeeressig lässt sich sehr einfach herstellen. Frische oder gefrorene Himbeeren (300 g) werden mit einem guten hellen Weinessig (0,7 l) übergossen bis sie bedeckt sind. Anschließend wird Kandiszucker  (60 g) darüber gegeben. Nach ca. 3 Wochen werden die Himbeeren abgesiebt. Dieser Essig schmeckt ganz ausgezeichnet zum Ackersalat.

Nachdem die Badepralinen am Ende des Abends im Kühlschrank in der Form erkaltet waren, durften die Teilnehmerinnen diese mit nach Hause nehmen.

Und hier gibt's Bilder vom Vortrag :

... und hier die Rezepte: