Ausfahrt ins Hegau - 04.06.2014

Insgesamt 50 interessierte Frauen und Männer beteiligten sich an unserer Ausfahrt ins Hegau und nach Stein am Rhein.

Der erste Programmpunkt war die Reichenauer Gärtnersiedlung.

In der Reichenauer Gärtnersiedlung

Matthias Keller, einer der fünf Gärtner, die gemeinsam seit 2011 diese Gärtnersiedlung betreiben begrüßte uns und führte uns durch die Anlage.

Auf einer Fläche von 11 Ha stehen 250.000 Paprikapflanzen, die an Spitzentagen einen Ertrag von bis zu 20.000 kg/Tag bringen. Gepflanzt Anfang Januar können bereits Mitte März die ersten Paprika geerntet werden. Am Anfang sind es nur grüne Paprika, später kommen auch noch die gelben, roten und orangefarbenen Sorten dazu. Bei jeder Farbe handelt es sich um eine separate Sorte. Geerntet wird bis zum Saisonende am 22.November.

Für diesen Paprika ist die EDEKA Südwest der einzige Abnehmer, die damit die Verbraucher von März bis November mit frischem regionalen Paprika versorgt.

Angebaut wird auf Kokosfaser, einem organischen Substrat, und nicht, wie in anderen Ländern verbreitet auf Steinwolle. Jede Pflanze wird an drei Trieben bis zu einer Höhe von 4 Meter hochgezogen und mit einem separaten Schlauch bewässert. Bei der Bewässerung handelt es sich um ein geschlossenes System, bei dem kein Wasser verloren geht. Das Wasser, das von der Pflanze nicht benötigt wird, wird unterirdisch gesammelt, gereinigt, desinfiziert und aufbereitet. Das Regenwasser vom Gewächshausdach wird in Becken gesammelt und deckt zu 70 % den Bewässerungsbedarf, die fehlenden 30 % werden aus der Aach entnommen.

Die Paprika werden in batteriebetriebenen selbstfahrenden Erntewägen vom Gewächshaus in die Sortierhalle transportiert, wo sie vollautomatisch sortiert werden.

Die Paprikafrucht ist fest und gekühlt mindestens 14 Tage lagerfähig.

Die Dachflächen der Gärtnersiedlung bestehen aus Sicherheitsglas, das ein Reinigungsroboter regelmäßig reinigt, weil weniger Licht auch weniger Ertrag bringt. Die Anlage wird mit Gaskesseln beheizt und ist jederzeit auf Öl umstellbar. Zusätzlich gibt es ein Blockheizkraftwerk und ein Notstromaggregat, das die Versorgung bei Brennerausfall sicherstellt.

Nach der sehr informativen Führung durch die Gärtnersiedlung stärkten sich die Teilnehmer beim Mittagessen im Landgasthof Bohl. Anschließend ging die Fahrt weiter nach Stein am Rhein, einem kleinen Städtchen am Austritt des Rheins aus dem Bodensee. Beim Stadtrundgang und einer Führung durch die gut erhaltene Altstadt konnten wir die bemalten Häuserfassaden und schön hergerichteten Fachwerkhäuser bewundern. Gegen Abend ging die Fahrt über Rottenburg, wo das Abendessen eingenommen wurde, und das Neckartal zurück nach Owen.

Alle Teilnehmer bekamen am Ende noch Kostproben vom Paprika überreicht und waren von diesem informativen Tag rundum begeistert.

Vortrag Propolis - 31.03.2014

Nachholtermin vom Februar 2014. Unser Referent, Daniel Stecher, konnte den Termin im Februar aus privaten Gründen nicht wahrnehmen. Deshalb war er am 31.03.2014 bei den LandFrauen zu Gast.

"Propolis: Immunstark und gesund durch's Jahr", lautete das Thema. Als Imker kennt er sich bestens bei den Bienen aus. So war es klar, dass zuerst die Bienen und ihre Arbeit vorgestellt wurde. Was tun die Bienen mit dem Blütenstaub - wie wird daraus Honig. Pollen: aus was bestehen diese und welchen Inhalt haben sie. Wachswaben für was und warum. Gelee Royal: die Nahrung der Larven und zukünftigen und jetzigen Bienenköniginen. Propolis: was machen die Bienen damit? Alle diese Fragen beantwortete der Referent ausführlich und sehr genau. Auch erklärte er, warum den Menschen die einzelnen Produkte, innen und außen, gut tun, welche Inhaltstoffe sie haben und für was sie eingesetzt werden. Fazit war: Bienen sind nicht nur für die Natur unverzichtbar, auch der Mensch profitiert von den Erzeugnissen der Bienen. Ein sehr lehrreicher Abend.

Mit dem Fahrrad auf dem Jakobsweg - 24.03.2014

Am Montag, 24. März, 19.30 Uhr fand der Vortrag mit dem Fahrrad auf dem Jakobsweg mit Edith Illeson, im Feuerwehrhaus statt. Zahlreiche Zuhörerinnen folgten auf der Bilderreise den Worten der Referentin. Gute 9 Wochen war sie unterwegs und hat sehr viele gute Begegnungen erlebt. Während es in Frankreich noch zurückhaltend, was die Menschen anbelangt, zuging, änderte sich dieses auf der spanischen Seite der Pyrenäen. Dort traf sie dann auch viele Pilger, die sich erst nach dem Gebirge zu Fuß auf den Weg machten. Nach gut 2000 km erreichte sie Santiago de Compostela, und das allein und mit 66 Jahren. Die Rückreise machte sie dann mit dem Bus in 2 Tagen. Sie erklärte, dass diese Zeit bis heute noch auf sie einwirkt. Der Gedanke, sich auf diese Pilgerreise nochmal zu begeben, ist immer wieder da. Zum Schluss gab sie den Zuhörerinnen noch mit, sich doch auch einmal auf so einen Pilgerweg ein zu lassen. Es muss nicht gleich Santiago sein.

Mitgliederversammlung - 17.02.2014

Ursula Sander begrüßte Frau Grötzinger und die Mitglieder und zeigte sich erfreut, dass viele LandFrauen zur Mitgliederversammlung gekommen sind.

Gleich zu Beginn wurden wir mit Statistik konfrontiert. Ende 2013 hatte der Landfrauenverein Owen 103 Mitglieder und es sind 4 neue Mitglieder dazugekommen. Weiter gehört dem LandFrauenverein 1 Fördermitglied an. Das Durchschnittsalter im Verein ist 69 Jahre. Insgesamt kann der Landfrauenverein Owen auf 8 Agrarbotschafterinnen und eine Gästeführerin stolz sein. Im Jahr 2013 wurden insgesamt 17 Veransaltungen durchgeführt, im Durchnitt besuchten 33,7 Personen jede Veranstaltung. Insgesamt wurden die Veranstaltungen von 573 Personen besucht.

Am Schluß bedankte sich Frau Grötzinger bei den Landfrauen für den Einsatz beim Stadtfest. Weiter bemerkte sie, dass die Landfrauen und die Feuerwehr, „die Feuerwehr vom Ort“ sind, denn sie sind verlässlich wenn man sie braucht und das macht Mut für die Zukunft.

Weihnachtsfeier - 09.12.2013

Unsere Weihnachtsfeier fand am 09.12.2013 im Feuerwehrhaus statt.

Dem Weihnachtsgruß unserer Präsidentin Hannelore Wörz folgte als Abendessen ein leckerer Wurstsalat, der von der Vorstandschaft zubereitet wurde.

In gemütlicher Runde wurden bei einem Glas Owener Eierpunsch nette Unterhaltungen geführt. Nach einer Geschichte und zwei Gedichtbeiträgen wurden Weihnachtslieder gesungen und unsere Vorsitzende spielte mehrere Stücke auf Ihrer Zither.

Auf Weihnachtsgeschenke für die Mitglieder haben wir dieses Jahr verzichtet und stattdessen für einen guten Zweck gespendet. Zusätzlich erhielten die Mitglieder der Vorstandschaft jeweils eine kleine Pflanze und Ursula Sander einen Weihnachtsstern mit einem Gutschein.

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Rezept Owener Eierpunsch

Ausflug nach Bad Wimpfen - 30.12.2013

Eine große Gruppe LandFrauen mit ihren Partnern waren bei der Ausfahrt nach Bad Wimpfen dabei. Bei trockenem, nicht zu kalten, Wetter, konnte es zur Besichtigung gehen. Die Gruppe teilte sich und los ging es mit zwei Stadtführerinnen zur Tour durch das historische Bad Wimpfen mit „Weihnachtsgeschichten aus Omas Zeiten“. Ein Besuch im Märchenturm bei der Kräuterfrau durfte natürlich nicht fehlen. Mit guten Tipps zur Verwendung von Kräutern und innerlich sowie äußerlich aufgewärmt, ging es dann zum Stöbern auf den Weihnachtsmarkt.

Alte Fachwerkhäuser umrahmten die Buden, die festlich erleuchtet, mit den Besuchern um die Wette strahlten. Zum Abschluß ging es dann noch zu einem gemütlichen Abendessen, bevor die Gruppe sich wieder mit dem Bus auf den Heimweg machte. Alles in allem ein gemütlicher runder  Ausflug.

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Vortrag „Nanopartikel in Lebensmitteln und Bedarfsgegenständen“ - 18.11.2013

Wo sind sie drin und welche Aufgaben haben sie in den einzelnen Gegenständen. Über Anwendung, Chancen und Risiken, die mit diesen Kleinstteilen verbunden werden, referierte Dr. Beate Arman vom Landfrauenverband Stuttgart im Feuerwehrhaus vor 32 LandFrauen und Gästen.

Keiner kann sich so recht vorstellen, wie klein ein Nanopartikel ist. Ein Nanopartikel ist zwischen 1 und 100 Nanometer groß (1 Nanometer = 1 Milliardstel Meter). Teile in dieser Winzigkeit sind besonders reaktionsfreudig.

Nanotechnik wird in vielen Bereichen eingesetzt z.B. in der

  • Energietechnik und Umwelttechnik - für Brennstoffzellen
  • Informationstechnik - Speicher und Prozessoren
  • Medizin - Medikamente, Implantate
  • Oberflächenbehandlung - Farben und Lacke
  • Gebrauchsgegenstände - Zahnbürsten, Kühlschränke, Haushalts- und Bürogeräte
  • Verpackungsindustrie - Folien oder Behälter
  • Textilien - z.B. Hemden und Socken, diese sind geruchshemmend und keimtötend
  • Kosmetik - Sonnencreme (als UV-Faktor), als Faltenfüller

Die Chancen Nano einzusetzen sind groß, doch es gibt auch Risiken. Über die Wirkung von Nanoteilchen auf den Menschen und die Umwelt ist bisher wenig bekannt. Die Teilchen können unter anderem über die Luft in die Lunge oder über die Haut und über die Nahrung  in den Körper gelangen. Im Körper gibt es keinen Filter oder keine Schranke für die Teilchen und somit machen Sie auch vor dem Gehirn nicht halt. Wie sich das auf den Menschen auswirkt ist noch nicht bekannt.

Folgende Nanostoffe werden häufig eingesetzt:

Nano-Silber: wird im medizinischen Bereich als Antibiotika eingesetzt (wenn sonst nichts mehr hilft).  Auch findet es sich zum Beispiel in Wundauflagen und -pflastern.

Siliziumdioxid - wird z.B. als Rieselhilfe verwendet, es  ist ein Quarz und das häufigste Mineral der Erdrinde.

Titandioxid  und Zinkoxid sind als Lebensmittelzusatz etwa zum Bleichen oder Haltbarmachen verbreitet. Kleinere Nanopartikel werden als antimikrobieller Zusatz in Lebensmittelverpackungen und Aufbewahrungsgefäßen verwendet. In Kosmetika kommen Nano-Titandioxid und Nano-Zinkoxid als UV-Schutz zum Einsatz. Nano-Titandioxid ist neben Nano-Silber derzeit eines der am häufigsten eingesetzten Nanomaterialien.

Bei Kosmetika muss auf der Verpackung der Name des Nanostoffes draufstehen. Ab 2014 sollen die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Kennzeichnung verbessert werden.

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Dia-Vortrag "Auf der Seidenstraße unterwegs" - 25.11.2013

Am Montag, 25. November referierte Ella Schneidewind über eine Reise entlang der Seidenstraße. In ihrer temperamentvollen Erzählung anhand von Bildern, nahm  sie die Zuhörerinnen mit in eine fremde Kultur mit eigenartigen Landschaften und freundlichen Menschen.

Hier gibt's 3 Bilder vom Vortragsabend

Vortrag mit Verkostung: Essig und Öl - 11.11.2013

Am Montag 11. November fand ein Seminar über Essig und Öl statt. Über Essig und Öl wurde nicht nur gesprochen, sondern es wurde auch versucht.

Das Seminar startete mit einem Aperitif Secco mit Cranberrybalsam-Creme. Frau Schmelz informierte die Teilnehmerinnen über Essig in der Ernährung. Essig wird sogar von unserem Körper produziert und zwar beim Abbau von Kohlehydraten für die Verdauung, deswegen ist Essig kein körperfremder Stoff. Essig enthält wichtige Stoffwechselenzyme, die die Verdauung unterstützen. Weiter verbessert Essig die Fließeigenschaften vom Blut und hilft dem Kreislauf. In der Küche verleiht Essig dem Sauerbraten die gewünschte Säure. Der Hefeteig geht besser auf, wenn man ein bis zwei Teelöffel Essig zu den Teigzutaten gibt. Spargel hält sich länger, wenn das Tuch, in dem er gelagert wird, mit Essig besprüht wird. Selbst in der Körperpflege kommt der Essig zum Einsatz: ein Schuss Apfelessig in das Badewasser  belebt oder die Spülung nach der Haarwäsche mit einem Schuss Essig verleiht den Haaren mehr Glanz.

Frau Scheich informierte die Teilnehmerinnen über Öl. Öl ist ein Allround-Talent, das in unserem Organismus eine Reihe lebenswichtiger Aufgaben übernimmt. Unser Köper braucht Fett als Energielieferant. Hier wird unterschieden in gesättigte und ungesättigte Fettsäuren, wobei die gesättigten Fettsäuren als die schlechten Fette gelten und die ungesättigten als die guten Fette. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren werden von unserem Organismus für den Zellaufbau benötigt. Gute Lieferanten sind z.B. das Rapsöl oder das Olivenöl. Eine Untergruppe sind hier die Omega-3-Fettsäuren die sich positiv auf den Blutdruck und das Herzinfarkt-Risiko auswirken.

Nach diesen beiden theoretischen Teilen durften die Teilnehmerinnen die von Frau Schmelz mitgebrachten Essige und Öle testen und schmecken. Kleine Fläschchen mit vielen verschiedene Sorten und unterschiedlichen Geschmacksrichtungen standen bereit und es konnte nach Herzenslust probiert und kombiniert werden.

Auf Tischen wurde ein Salatbuffet aufgebaut mit vielen verschiedenen Gemüse und Salatsorten. Hier konnte sich jede Teilnehmerin ihren speziellen Salat zusammenstellen und mit den vielfältigen Essigen und Ölen zu einem köstlichen Salatteller kreieren. Ebenso gab es gegartes Gemüse, das mit Butteröl verfeinert wurde, Käsewürfel mit Feigen-Dattelbalsam, Tomate Mozzarella mit Balsamicodressing oder Mango Caprese, das sich mit Büffelmozzarella und einer Mango mit Mangobalsamessig zu einer leckeren Vorspeise verwandelte.

Zum Abschluss durfte ein süßer Abschluss nicht fehlen - ein Weihnachtslikör aus Sahne, Schokolade und weihnachtlichen Gewürzen.

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Besichtigung WALA Heilmittel - 03.09.2013

Am Dienstag, 3. September 2013, haben die LandFrauen Owen nochmals die Möglichkeit genutzt, an einer Besichtigung der Fa. WALA teilzunehmen.

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Archiv 2013/2014

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