Kinderferienprogramm 2013 - Blumentopfbrot

23 Kinder kamen am 6. August an das Backhaus Törlesrain, um mit den LandFrauen Blumentopfbrot zu backen. 23 Paar Hände kneteten und formten den Teig. Anschließend musste der Teig etwas aufgehen, damit das Brot schön locker wird. Dann wurde der Teig geformt und in einen mit Backfolie ausgekleideten Blumentopf gefüllt. Aus dem restlichen Teig durften die Kinder beliebige Figuren machen. Wieder musste der Teig ruhen und die Kinder hatten Zeit, etwas zu trinken und zu spielen .  Das Brot kam in den Backofen. Dicke Wolken zogen auf, es gewitterte und regnete dann auch stark, so dass alle sich unter Dach in Sicherheit bringen mussten. Damit die Blumentöpfe noch bemalt werden konnten, wurden im Backhaus  die Tische mit Folie überzogen und es konnte losgehen. Alle waren mit Eifer dabei und es gab tolle Muster und Farbkombinationen. Nachdem es nicht mehr aufhörte zu regnen, holten die Eltern ihre Kinder ab und alle konnten Brot und Blumentopf sicher nach Hause bringen.

Herzlichen Dank an die Familie Ensinger, die uns Mehl und Hefe gespendet haben.

Hier noch das Rezept für das Brot:

1 kg Brotmehl
1 ½ Würfel Hefe
½ l Milch oder halb Milch halb Wasser
80 gr weiche Butter
1 Tl Salz

Mit etwas Flüssigkeit die Hefe anrühren und in das Mehl geben. Mit den anderen Zutaten gut verkneten, ruhen lassen. In mit Backpapier ausgelegte Blumentöpfe geben (Blumentöpfe vorher gut wässern und antrocknen lassen). Nochmal gehen lassen. Im Backofen bei 220 Grad ca 30 – 40 Minuten backen.

Tagesfahrt Rain am Lech / Donauwörth - 05.06.2013

Die diesjährige Tagesfahrt führte 38 angemeldete Interessierte nach Rain am Lech zur Firma Dehner. Bei herrlichem Frühsommerwetter startete der Bus um 8.00 Uhr in Owen. Um 10.30 Uhr empfing uns Herr Fischer von der Fa. Dehner. Er führte uns in die Firmengeschichte ein und zeigte den Themengarten mit Naturerlebnisbereich. Zur Geschichte der Firma Dehner: begonnen hat alles mit dem Versand von Samen. Später kam dann die Eigenproduktion von Samen und Anzucht von Pflanzen dazu. Es entstanden Gartencenter erst in der Region und dann darüber hinaus. Die Firma ist ein Familienbetrieb und wird inzwischen in dritter Generation geleitet. Als größter Arbeitgeber, mit 1300 Mitarbeitern, ist die Firma für die Gemeinde Rain ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Außerdem engagiert sich die Familie sehr im sozialen Bereich. Neben Veranstaltungen im Blumenpark, die für die Besucher kostenlos sind, wurde ein Naturerlebnisbereich eingerichtet. Dort können Schulklassen, aber auch Erwachsene, Bäume, Büsche und Kräuter wie gewachsen, erleben. Dass auch eingekauft werden kann, muss nicht extra erwähnt werden.

Am Nachmittag ging es weiter nach Donauwörth. Gespannt waren alle, ob die Stadt ebenfalls unter Überschwemmungen und Hochwasser zu leiden hatte. Zwar war schon ein hoher Wasserstand zu sehen, aber die Stadt kam noch einmal gut davon. Vor allem besteht die Möglichkeit, das Wasser in das Ries zu leiten, so dass zwar das Umland auf Äckern und Wiesen recht feucht war, die Stadt jedoch verschont blieb. In zwei Gruppen ging es zur Besichtigung einer Stadt, die bereits um das Jahr 500 existierte. Doch bereits Kelten hatten hier einen Standort für ihren Handel. Die Römer siedelten ebenfalls sehr bald an der 5-Flüssestadt. Um 1100 ließ Herzog Ludwig II seine Frau, Maria von Brabant, als Ehebrecherin, köpfen. Später musste er erkennen, dass er irrtümlicherweise einen falschen Brief erhalten hat. Als Sühne erhielt er die Aufgabe vom Kaiser, entweder einen Kreuzzug zu begleiten oder ein Kloster zu gründen. Der Herzog zog das Kloster vor. Seit einigen Jahren gibt es aufgrund dieses Geschehens in Donauwörth Freilichtspiele mit diesem, aber auch mit anderen Themen. Wallfahrtsort wurde die Stadt durch eine Reliquie vom Kreuz Jesu. Viele Menschen pilgerten mit ihren Anliegen ins Kloster zum Heiligen Kreuz, in dessen Kirche die Reliquie aufbewahrt wird. Die Kirche, aus dem späten Barock, ist wunderschön ausgestattet.

Viel zu schnell vergingen die Stunden und schon war man wieder auf der Heimfahrt. Nach einem gemütlichen Vesper unterwegs, landeten alle wieder wohlbehalten in Owen.

Bilder des Tages können hier angesehen werden.

Besichtigung WALA Heilmittel - 22.05.2013

Eine Gruppe von 25 Landfrauen besuchte am Mittwoch, 22.Mai die Fa. WALA Heilmittel GmbH in Eckwälden. In einem Informationsfilm erfuhren die Landfrauen genaueres über die Firma, die inzwischen 800 Mitarbeiter zählt. Die Produktion der Urtinkturen findet in Eckwälden statt. Dazu werden Wurzeln oder Blätter der Pflanzen, die biologisch dynamisch angebaut werden, von Hand zerkleinert und mit destilliertem Quellwasser sieben Tage im Wechsel Wärme + Kälte, Ruhe + Bewegung, Licht + Dunkel ausgesetzt und damit die Wirkstoffe entzogen. Anschließend wird die Masse ausgepresst und gefiltert. Der getrocknete Pflanzenrückstand wird verascht und teilweise der Urtinktur beigemischt. Diese Urtinktur ruht 1 Jahr bevor sie weiterverarbeitet bzw. potenziert (stufenweise mit Wasser verdünnt + geschüttelt) wird. Diese Tinkturlösung wird auf Globulis aufgesprüht.

Nach dem Vortrag gab es eine Führung durch den Heilpflanzengarten. Der Garten besteht seit 1955 und ist der große Schatz der Firma. In diesem Garten sind insgesamt 8 Gärtner beschäftigt und 30 Bienenvölker sorgen für eine optimale Bestäubung. Der Anbau im Rhythmus der Natur geschieht von Hand in einem geschlossenen Kreislauf vom eigenen Saatgut bis zum eigenen Kompost. Hier werden viele unterschiedliche Heilpflanzen angebaut; auf einzelne wurde im Detail eingegangen, was von welcher Pflanze geerntet und verarbeitet wird und welche Heilwirkung diese hat.

Im Anschluss wurde die Dr. Hauschka Kosmetik vorgestellt und präsentiert. Hier gab es einen Querschnitt durch die Kosmetikprodukte und deren Anwendung. Zum Schluss bekam jede Teilnehmerin noch ein kleines Probeset als Präsent mit nach Hause.

Hier geht's zur Bildergalerie

Besuch der Mühle Ensinger - 10.04.2013

Aus Getreide wird Mehl - Führung durch die Mühle Ensinger in Owen
am Mittwoch, 10. April 2013.

Hier geht's zur Bildergalerie

Vortrag Frauenkräuter - 18.03.2013

An unserer letzten Veranstaltung im Feuerwehrhaus für dieses Winterhalbjahr beschäftigten wir uns mit Frauenkräutern: Ringelblume, Lavendel, Rosmarin, Salbei. Alles Pflanzen, die im Garten wachsen und allen bekannt sind als Gewürzkräuter. Darüber hinaus haben sie aber auch in der Volksheilkunde einen hohen Stellenwert. Ringelblume, vielen bekannt in der Ringelblumensalbe, gilt als wundheilend, Lavendel als beruhigend, Rosmarin regt an und Salbei wird heute noch in manchen Regionen verräuchert zur Reinigung von Räumen oder als Tee zum Gurgeln bei Halsschmerzen. Barbara Ziegler-Schneeberger erklärte die Pflanzen anschaulich und ließ die Zuhörerinnen an den mitgebrachten Kräutern riechen. Es hätte sicher noch einige Pflanzen zum Besprechen gegeben, leider ging die Zeit viel zu schnell vorbei.

LandFrauentag in Dettingen - 07.03.2013

Begrüßung: Monika Deyle, Kreisvorsitzende

Grußworte:
Rainer Haußmann, Bürgermeister Dettingen
Matthias Berg, 1.Landesbeamter LRA Esslingen
Dr. Beate Krieg, Geschäftsführerin Landesverband

Übergabe Zertifikate an die neuen Hauswirtschaftlichen Familienbetreuerinnen

Vortrag: Leib und Seel: vom guten Essen - Referentin: Prof. Dr. Christel Köhle-Hezinger

Verabschiedung der langjährigen Kreisvorsitzenden Doris Bopp

Schlußwort: Renate Gölz, stv. Kreisvorsitzende

Musikalische Umrahmung: Dietmar Schulz

Hier geht's zur Bildergalerie

Besuch im Kraftwerk Altbach - 26.02.2013

Am 26.2. besuchten 19 LandFrauen und „Landmänner“ das Kraftwerk in Altbach.

Nach einer Einführung an Schautafeln, an denen die Standorte der einzelnen Kraftwerke aufgezeigt wurden, gab es einen Film über das Werk in Altbach mit anschließender Erläuterung. Es konnten Fragen gestellt werden, die auch ausführlich beantwortet wurden. Danach ging es zur Besichtigung im Kraftwerk. Leider war an diesem Tag reichlicher Schneefall, so dass im Außenbereich nicht viel besichtigt werden konnte. Die Teilnehmer erfuhren dennoch viel über das Werk. In allen Werken der EnBW sorgen 20000 Mitarbeiter für Strom für rund 6 Millionen Kunden. Die EnBW Energie Baden-Württemberg ist der drittgrößte deutsche Energieversorger. Das Kraftwerk in Altbach produziert  Strom aus Steinkohle. Diese wird überwiegend per Bahn angeliefert. Die Kohle wird staubfein gemahlen und in den Heizkessel geblasen und bei 1300 Grad verbrannt. Die Asche, eingeteilt in Grob- und Feinasche, wird in Beton mit verarbeitet. Das Heizkraftwerk arbeitet somit sehr umweltfreundlich. Noch ein Blick auf den Generator und in die Leitstelle des Werkes, dann waren bereits 3 Stunden vergangen wie im Flug. Die Gruppe ließ bei der anschließenden Einkehr, nochmal die Besichtigung Revue passieren. Ein sehr interessanter Nachmittag.

Hier geht's zur Bildergalerie

Mitgliederversammlung - 18.02.2013

Mitgliederversammlung am 18. Februar 2013, 19.30 Uhr im Feuerwehrhaus

Eine große Zahl von Teilnehmerinnen, sowie Frau Bürgermeisterin Grötzinger,  konnte die Vorsitzende Ursula Sander zur Mitgliederversammlung begrüßen. Nach der Totenehrung erfolgte der Bericht der Vorsitzenden. 24 Veranstaltungen sowie jeweils 2 Gymnastikkurse im Frühjahr und Herbst konnten durchgeführt werden und hatten auch im Durchschnitt 26 Besucherinnen. Die Mitgliederzahl hat sich gegenüber dem Vorjahr konstant gehalten. Eine große Herausforderung war sicherlich die Durchführung des Biosphärenwochenendes. Ohne die zahlreichen Helfer und Mitveranstalter hätte diese Veranstaltung nicht ein so gutes Ergebnis gebracht.

Nach der Rückschau 2012, blickte die Vorsitzende auf die Jahre 2013/14 und stellte manches schon angedachte Projekt vor. Es ist eine Ausfahrt nach Kempten geplant, und für Januar 2014 ein Erste Hilfe Kurs vorgesehen. Die Vorsitzende bat um reichliche  Anregungen für das neue Winterprogramm und bedankte sich bei den Zuhörerinnen für das Mittun im vergangenen Jahr. Ebenso dankte sie der Vorstandschaft für die geleistete Arbeit in 2012. Sie betonte, dass ohne eine gute Zusammenarbeit keine guten Ergebnisse zustande kommen können.

Nach dem Kassenbericht und dem Bericht der Kassenprüfer wurde die Entlastung beantragt. Die Versammlung erteilte diese einstimmig.

Unter Punkt Verschiedenes wurden noch einige Anfragen in der Versammlung abgeklärt. Danach folgte der gemütliche Teil.

Vortrag: Faszination Kaffee - 11.02.2013

Am Rosenmontag, 11. 02.2013, trafen sich 36 Frauen im Feuerwehrhaus zum Vortrag: Faszination Kaffee! Woher kommt der Kaffee? Wie kam er zu uns? Gerlinde Müller, Meisterin der Hauswirtschaft, hat sich mit dem Thema auseinandergesetzt und konnte die Fragen eindeutig beantworten. Der Kaffee kommt ursprünglich aus Äthiopien. Von dort kam er in den Vorderen Orient. Im 16. Jahrhundert wurde in Istanbul das erste Kaffeehaus eröffnet. Von dort trat der Kaffee seinen Siegeszug nach Europa an. Italien, England, Frankreich und dann erst wurde in Deutschland und zwar in Bremen der erste Kaffee ausgeschenkt. Wie bei allen exotischen Produkten war der Kaffee zuerst den gehobenen Gesellschaftsschichten vorbehalten. Es war verboten privat Kaffee ein zu führen oder gar zu rösten und es gab sogar einen Beruf, nämlich den des Kaffeeschnüfflers, der dafür sorgte, dass dieses Verbot eingehalten wurde. Die Holländer brachten Kaffeesträucher in ihre Kolonien und sorgten so für die Verbreitung in anderen Regionen. Die Portugiesen brachten ihn dann nach Brasilien. Heute kommt der beste Kaffee aus dem Hochland Äthiopiens oder Nicaragua.

Den Begriff Kaffeekränzchen konnte Gerlinde Müller auch erklären. Damen war es früher verpönt in öffentlichen Wirtshäusern oder Kaffees zu sitzen. Darum trafen sich die Frauen privat. Die Gastgeberin bekam einen Kranz aufgesetzt, den sie dann am Ende der Kaffeerunde an die nächste weitergab.

Der Kaffee wächst an einem Strauch. Zur besseren Ernte wird er in zwei Metern Höhe gekappt und wächst am besten in feuchten und etwas schattigen Regionen. Außerdem braucht er sehr viel Wasser. Die Bohnen reifen unterschiedlich aus, so dass die Ernte ca. 12 Wochen dauern kann

Die Referentin erklärte weiter, dass Kaffee auf verschiedene Arten getrocknet und geröstet werden kann. Getrocknet wird er noch in den Herstellungsländern, geröstet im Verkaufsland. Je schonender der Kaffee geröstet wird, also bei niedrigen Temperaturen über einen längeren Zeitraum, umso bekömmlicher und aromatischer wird er. Bitterstoffe und Gerbsäure werden nicht so stark herausgebildet.

Der wichtigste Inhaltsstoff des Kaffees ist das Koffein. Koffein macht munter, wirkt stimmungsaufhellend, macht geistig wach und wirkt anregend auf das Zentralnervensystem. Es sind jedoch noch andere Stoffe im Kaffee vorhanden, unter anderem Kalium und Magnesium. Bei regelmäßigem Genuss in kleinen Portionen (ca. 4 Tassen/Tag) besteht keine Gefahr für das Herz-und Kreislaufsystem. Wer dennoch keinen Kaffee verträgt, kann auf Getreide- oder Malzkaffee ausweichen.

Übrigens:  Kaffee ist das beliebteste Getränk in Deutschland. Er kommt sogar noch vor Bier.

Hier geht's zur Bildergalerie

Vortrag: Weiblich und patent - 04.02.2013

Dr. Karin de la Roi-Frey hat uns über Frauen berichtet, die Dinge erfunden haben, die für uns heute noch gute Gebrauchsartikel sind.

Wussten Sie, dass es viele Frauen mit Erfindungsgeist gibt? 1920 gab es in Amerika eine Studie zum Thema Erfindungen von Frauen in den letzten 15 Jahren. Es waren 5016 Entwicklungen, die von Frauen zum Patent angemeldet worden sind, und das nicht nur im Bereich Mode und Kosmetik. Es war eine Frau, die eine Maschine zur Herstellung von Papiertüten erfunden hat. Die erste Wegwerfwindel aus einem alten Duschvorhang wurde von einer Frau entwickelt. Tipp Ex, Tesa und noch vieles mehr wurde an diesem Abend vorgestellt als eine Erfindung von Frauen. Coco Chanel gilt als eine der ersten Designerinnen, die den Frauen mehr Bewegungsfreiheit in der Kleidung verschaffte. Unter dem Motto: Die Frau von heute braucht eine Mode, die für viele Gelegenheiten nützlich ist. So entstand das kleine Schwarze und das heute noch berühmte Chanel – Kostüm. Ein interessanter Vortrag, der bewusst machte, dass es viele Frauen gab und gibt, die uns mit ihren Erfindungen das Leben erleichtern.

Vortrag: Hesse’s Leben und Werk - 28.01.2013

Hesse’s Leben und Werk brachte uns Irmgard Förch, am 28. Januar im Feuerwehrhaus, nahe. Die ehemalige Rundfunksprecherin erzählte  aus dem Leben von Hermann Hesse. Sie zitierte aus seinen Werken und Gedichten in Prosa und Vers. Irmgard Förch schaffte es mit ihrem gut formulierten Vortrag, die Zuhörerinnen in die Welt des Dichters mit zu nehmen. Von romantischen Gefühlen bis zur düsteren Beschreibung eines Herbsttages und der Sehnsucht nach Wärme und Licht reichte das Repertoire. In Deutschland 1877 geboren, wurde er später schweizerischer Staatsbürger und lebte im Tessin, wo er 1962 starb.

Schon als Kind wollte er Dichter werden. Sein Weg dahin war recht beschwerlich. Schulausbildungen abgebrochen, verschiedene Lehren angefangen und auch abgebrochen. Dass er letztlich doch noch Dichter wurde, verdankte er der großen Bibliothek seines Großvaters. In dieser standen alle Werke großer Dichter, Philosophen und Denker, die er aufmerksam studierte.

1946 erhielt er den Nobelpreis für Literatur und 1955 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.

Hier geht's zur Bildergalerie

Vortrag: Die Aufgaben des Kreistages - 21.01.2013

Am Montag, 21. Januar war Siegfried Roser zu Gast bei den LandFrauen. Sein Thema: „Die Aufgaben des Kreistages“. Er informierte die Zuhörer über die vielseitigen Bereiche für die das Gremium zuständig ist.  Krankenhäuser, öffentliche Einrichtungen, Straßen sind nur ein paar Beispiele. Der Kreistag besteht aus Vertretern aus dem Landkreis Esslingen und werden wie Gemeinderäte, alle 5 Jahre gewählt. Parteimitglieder sind ebenso wie parteilose Vertreter im Gremium.

Besuch Geschichtshaus - 14.01.2013

Am Montag, 14. Januar trafen sich über 40 Frauen am Geschichtshaus der Stadt Owen. Einige waren noch nie dort, andere wollten sich über Neuerungen informieren. Angelika Friedrich vom Förderkreis Alt Owen führte durch das Haus und erklärte die Entstehung des Geschichtshauses von der „Beginnenklause“ über Geschäftshaus zum heutigen städtischen Museum. Wie bei Nachforschungen es sich ergeben hat, war das Haus nie von Beginnen bewohnt. Diese lebten in der Nähe der Kirche. Man geht aber davon aus, dass Gäste der Beginnen in dem Haus an der Kirchheimer Straße untergebracht waren. Später wurde es ein Geschäftshaus, das noch viele der Besucherinnen kannten. Eine LandFrau war früher selbst dort wohnhaft und bewirtschaftete einen Lebensmittelladen. Danach ging das Haus in den Besitz der Stadt über und wurde Stadtarchiv und später auch des Geschichtshaus. Da das Haus unter Denkmalschutz steht, war der Ausbau nicht sehr einfach. Heute ist es eine Fundgrube für interessierte Owener. Vor allem die älteren Bewohner können noch einiges vom alten Owen berichten.

Natürlich gehört dazu auch die Geschichte der Herzöge von der Teck. Diese waren nicht reich an Ländereinen, dafür groß an Einfluss am deutschen Königshof. Dass die Verwandtschaft zum heutigen englischen Königshaus nicht fehlen durfte, war klar und Angelika Friedrich erklärte diese noch einmal ganz genau. Zum Abschluss führte sie die Gruppe noch an das neu aufgestellte Stadtmodell, das das alte Owen zeigt. Sie erklärte, welche Häuser damals schon standen und ihre Funktion in der Stadt. Kurz erwähnte sie dann noch die anderen Räume, wie Literaturraum, Maientags-raum und den Info-raum mit den Filmen über Teckabfahrtsablauf und Segelfliegen. Man hätte sich noch einige Stunden aufhalten können. Diese Einführung hat vielleicht einigen Lust gemacht auf mehr.

Das Geschichtshaus ist immer Samstag und Sonntag ab 11.00 Uhr geöffnet.

Weihnachtsfeier - 17.12.2012

Unsere Weihnachtsfeier fand am 17.12.12 im Feuerwehrhaus statt.

Dem Weihnachtsgruß unserer Präsidentin Hannelore Wörz folgte das Abendessen mit Fleischküchle und mit Kartoffelsalat, der von der Vorstandschaft zubereitet wurde. In gemütlicher Runde wurden Weihnachtslieder gesungen, umrahmt von kurzen Gedichten und einem Anspiel zum Thema Adventskerzen. Bei mitgebrachtem Weihnachtsgebäck, selbstgemachtem Owener Apfelglühwein und Punsch kam auch das Schwätzen nicht zu kurz.

Für alle gab es eine Bescherung in Form von einem weihnachtlichen Licht das jeden Platz als Deko zierte und am Schluss von allen mit nach Hause genommen wurde. Zusätzlich erhielten die Mitglieder der Vorstandschaft jeweils eine Christrose und Ursula Sander eine Amaryllis mit einem Gutschein für eine Veranstaltung in der Liederhalle.

Hier geht's zur Bildergalerie

Rezept Owener Apfelglühwein

Vortrag: Was Weihnachten bedeutet - 10.12.2012

Am Montag, 10. Dezember kamen 23 Frauen bei sehr widrigen Wetterbedingungen ins Feuerwehrhaus. Dr. Reinhold Abeln, der Referent des Abends, sprach über das Thema: „Was Weihnachten bedeutet“.

Anhand von Beispielen und kleinen Begebenheiten machte er den Anwesenden bewusst, dass Weihnachten nicht nur am 24. Dezember, dem Fest der Liebe, ist. Weihnachten ist das ganze Jahr über. Das Fest hat auch nichts mit einer Überhäufung von Geschenken zu tun.  Viel mehr Wert kann sein: ein Lächeln, eine Geste oder auch Zeit für einander haben.

In diesem Sinne wünschte er am Schluss auch allen Anwesenden eine gute Weihnachtszeit.

Besuch des Schokoladenmarktes in Tübingen - 04.12.2012

Hier geht's zur Bildergalerie

Gsälzaktion - 30.11.2012

Der Verkauf der Gsälzgläser für die Weihnachtsmann-und-Co.-Aktion fand am Freitag, 30. November auf dem Stuttgarter Weihnachtsmarkt statt und wurde von der KreisLandfrauen-Vorstandschaft durchgeführt.


Brigitte Steinwender (Vorstandsmitglied Kreisverband Nürtingen, ganz links),
Monika Deyle (Vorsitzende Kreisverband Nürtingen, 2. von rechts),
Silvia Bodenhöfer (LandFrauen-Geschäftsstelle Stuttgart, ganz rechts)
und 2 LandFrauen aus Geislingen beim ehrenamtlichen Einsatz

Die Aktion kam bei den Besuchern des Weihnachtsmarktes sehr gut an. Das angebotene Gsälz fand regen Zuspruch, viele Kunden lobten die vielen unterschiedlichen Sorten. Manchem ist die Wahl schwer gefallen.

Für die Mithilfe aller Gsälzkocherinnen besten Dank.

Karlotta-Vortrag - 26.11.2012

Am 26.November 2012 informierte Brigitte Steinwender im Auftrag des Milchwirtschaftlichen Vereins Baden-Württemberg e.V. im Rahmen des EU-geförderten, deutschlandweiten Karlotta-Projekts zum Thema

Sahne & Co. - Der Traum ewigen Schlemmens


Brigitte Steinwender

Die Vorliebe für Süßes ist uns bereits von Natur aus in die Wiege gelegt. Damit Naschereien zwischendurch nicht den Blutzuckerspiegel in die Höhe schnellen lassen, empfiehlt es sich, das süße Vergnügen mit der Hauptmahlzeit zu kombinieren und Milchprodukte zu verwenden. So können Blutzuckerspitzen vermieden werden und durch das aufgenommene Eiweiß entsteht ein längeres Sättigungsgefühl. Damit rückt die gute alte Nachspeise wieder ins Rampenlicht! Dabei sind Sahne & Co. meist die Hauptdarsteller beim Dessert.

Die Referentin und Milchbotschafterin Brigitte Steinwender stellte die Hauptzutaten Sahne, Milch, Joghurt, Quark und Frischkäse vor. Die Zubereitung und anschließende Verkostung einfacher „Last-Minute-Desserts“ wie z.B. Birne Stracciatella, aber auch außergewöhnlicher und raffinierter Ideen wie z.B. die „Kleine blaue Verführung“, das „Karamell-Küsschen“ oder die „Beeren-Tiramisu“ versprechen zeitgemäßen leichten Genuss und definieren Gaumenfreude ganz neu.


Karamell-Küsschen

Inhalt des Vortrages:

  • Warum wir Süßes lieben und die Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel
  • Hauptdarsteller des Desserts: Sahne, Joghurt, Quark - Produktkunde
  • Tipps und Tricks rund um Sahne und Gelatine
  • Herstellung und Verkostung der Desserts, auch laktosefreie Varianten

Hier geht's zur Bildergalerie

 

Vortrag Einbringensverzeichnis 12.11.2012

Was bringt er/sie mit in die Ehe. Interessantes über die Mitgift aus den letzten Jahrhunderten.


Großes Interesse bei den LandFauen Owen

Bei diesem Vortrag ging es um die Mitgift, wie sie bis Ende des 19. Jahrhunderts dokumentiert wurde.

Die Mitgift wurde im Beibringungsverzeichnis detailliert aufgeführt. Es wurde genau festgehalten, was jeder Ehepartner in die Ehe mitgebracht hat. Somit war genau bekannt, was wieder in die Familien der Ehepartner zurückgeht, wenn es z.B. bei Tod eines Ehepartners wieder geteilt werden musste.

Das Einbringungsverzeichnis war in ganz Wüttemberg Pflicht bis zum Jahr 1899 und wurde vom Amtmann (Bürgermeister), 2 Inventariern (Gemeinderäte) sowie den Eltern der Brautleute unterschrieben.

Beispiel aus einer Mitgift im Jahre 1719 von Fr. Bebel:

  • 1 Rock
  • 1 Mieder rot mit silbernen Schnüren
  • Korallennuster mit 6 Reihen
  • 1 Paar Schuhe
  • 1 neues Barchet (Halbleinen) Oberbett
  • 1 Strohsack aus Maisstroh
  • 1 gehimmelter Bettladen neu
  • 1 neues Brotkästle
  • 1 alter Tisch
  • 1 alter Stuhl
  • und weitere diverse Kleidungstücke

Bei diesem Vortrag wurde klar, dass die ganze Familie sich um die Mitgift kümmerte, Kleidung und Wäsche von Hand nähte und teilweise auch gebrauchte Möbelstücke (z.B. Kasten) und Arbeitsgeräte wie z.B. Hacken und Flegel aufgeführt waren.


Fritz Nuffer beim Vortrag

Goldener Herbst 2012

Beim Goldenen Herbst am 28. Oktober 2012 in der Teckhalle übernahmen die LandFrauen Owen die Bewirtung der 150 Gäste.

Die LandFrauen Owen beim Einsatz

Hier geht's zur Bildergalerie

Weltkulturerbe Kloster Maulbronn und Erntedank-Mosaik, Kirche Schwieberdingen - 25.10.2012

38 Frauen besuchten am Donnerstag, 25. Oktober, das Unesco-Weltkulturerbe Kloster Maulbronn. Die ehemalige Zisterzienserabtei wurde ab 1147 errichtet und ist seit 1993 Weltkulturerbe. Die imposante Anlage ist weitgehend  erhalten geblieben und wurde nach der Reformation 1556 von Herzog Christoph von Württemberg zu einer evangelischen Klosterschule umgebildet. Als evangelisch-theologisches Seminar wird die Schule heute noch genutzt. Allerding stellten die Frauen fest, dass es innerhalb der Klostermauern sehr kalt war und die Bewohner sehr abgehärtet sein mussten, um darin zu wohnen. Sie waren deshalb froh, dass auf dem geräumigen Klosterhof auch gastliche Räumlichkeiten zum Aufwärmen da waren.

Am Nachmittag wurde die Kirche in Schwieberdingen besucht. Ein Erntedank-Mosaik aus Samen, Mehlen und Kräutern,  wurde zu einem wunderschönen Bildnis gestaltet. Das Mosaik, 3,70 m hoch und 4,50m breit, wurde in 185 Arbeitsstunden  von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der Kirchengemeinde geschaffen. Nach Auslegung der einzelnen Bildteile hatte  sich die Gruppe eine Kaffeepause verdient und kehrte anschließend wieder nach Hause zurück.

Hier geht's zur Bildergalerie

Besichtigung Zweckverband Wasserversorgung Langenau und Besuch in einer Seifensiederei - 16.10.2012

Am Dienstag 16. Oktober besuchten 39 Frauen das Wasserwerk in Langenau. In zwei Gruppen wurden den Frauen die Aufbereitung von Grundwasser und Donauwasser zu wertvollem Trinkwasser erklärt. Sie konnten sehen, wie z. B. das Donauwasser in seiner ursprünglichen Form in den Aufbereitungsbecken als dunkle Brühe mit Eisensalzschlamm versetzt, gereinigt wird. D.h. dass Trübstoffe und organische Verunreinigungen an diesen Schlamm gebunden und damit entfernt werden können.  Die Frauen erfuhren, wie das harte Grundwasser enthärtet wird und weitere Reinigungsverfahren das Wasser weiter klären. Zum Schluss durften sie noch in die Trinkwasserhalle schauen.  In dieser ist das klare fertige Trinkwasser in einem Becken zu sehen.  So können wir es aus unserem Wasserhahn entnehmen.

Am Nachmittag besichtigten die Frauen noch eine Seifensiederei und ließen sich die Herstellung von Seifen aus natürlichen Ölen und Fetten erklären. Anschaulich zeigte  die Seifensiederin, wie ein Stück Seife entsteht. Alle konnten dann auch noch ein Stück mit nach Hause nehmen.

Hier geht's zur Bildergalerie


 

Kinderferienprogramm 2012 - Ausflug nach Tübingen

14 Kinder und vier Betreuer machten sich am Nachmittag des 31.07. mit dem Zug auf den Weg nach Tübingen. Eine Stadtführung mit Rittern und Herzögen stand auf dem Plan.

Eine Stadtführerin in Tübingen zeigte uns dann ziemlich alles dieser wunderschönen Stadt, wie das Rathaus, die Gerbergasse und die Münzstraße - leider jedoch keine Ritter. Gibt es diese am Ende gar nicht mehr? Dieses Rätsel war an diesem Tag nicht mehr zu lösen, so dass wir uns letzendlich am Neckar entlang wieder Richtung Bahnhof aufmachten.

Mit einem Eis zum Abschluß und mit einer Brezel auf der Heimfahrt war es dann doch noch ein schöner Ausflug und alle sind wieder wohlbehalten in Owen angekommen.

undefined Die Owener vor der Abfahrt nach Tübingen

Biosphärenwochenende

Die LandFrauen Owen waren beim

Biosphärenwochenende

am 16. und 17. Juni 2012

mit dabei. Viele Gäste haben uns auf dem Berghof Rabel besucht und dabei unsere eigens hierfür kreierte

Owener Kirsch-Creme

oder einfach nur Kaffee und Kuchen genossen.

Rezept der Owener Kirsch-Creme hier zum runterladen.

Hier geht's zur Bildergalerie